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Die Trauringe

 

Jede Liebe ist etwas Einzigartiges und durch jede Verbindung zweier Menschen wird etwas Neues geschaffen. Um dieses Bündnis zu besiegeln, verwendet man seit dem 2. Jahrhundert den Trauring. Sein geschlossener Kreis steht für das Beständige, sein Material, Gold und Platin, für das Unvergängliche.
 

 
Im Mittelalter ist dieses Symbol der Ehe zu einem festen Bestandteil unserer Kultur geworden. Schon damals streifte die Braut ihrem Gatten den Ring über den vierten Finger der Hand: Hier liegt die 'vena amoris', die Liebesader, eine Arterie, die direkt ins Herz führt.

Wo sich allerdings die Paare noch vor einigen Jahrzehnten mit einem schlichten Reif um den Finger zufrieden gegeben hatten, sind sie heute um einiges anspruchvoller. Denn die Zeit, als Trauringe nur die Ehe symbolisieren sollten, ist vorbei. Ringe stellen heutzutage das wichtigste Schmuckstück dar. So ist mittlerweile wie in der Mode die Auswahl enorm groß.

Oberflächen, Strukturen, Ringprofile und die Farben sind die entscheidenden Kriterien, die den Charakter ihrer Trauringe prägen.
Bomierte (innen gewölbte) Ringe werden heute immer beliebter, weil sie besonders angenehm zu tragen sind und sich auch für die Männer nicht sofort zu Fremkörpern entwickeln.

Es werden durch Edelsteine oder Platin- bzw. Feingoldeinlagen Akzente gesetzt, die durch ihre Mehrfarbigkeit den Ringen Spannung verleihen.
Die Trauringe werden Sie Ihr Leben lang begleiten. Deshalb ist der Kauf etwas Besonderes. Stellen Sie also nicht die Preisetikette in den Vordergrund. Sollte ein ganz bestimmtes Muster, das Ihnen gut gefällt, zu teuer sein, läßt sich bei der heutigen Vielfalt fast immer eine Lösung finden.

Wenn Sie den Verlobungsring auch als Ehering verwenden möchten, sollten Sie einige Wochen vor Ihrem Hochzeitstag zu Ihrem Goldschmied gehen und die Ringe auf die richtige Größe ändern lassen. Denn in Deutschland ist es immer noch üblich, daß der Verlobungsring am Ringfinger der linken Hand getragen wird, während sich der Platz des Trauringes am Ringfinger der rechten Hand befindet. Zum anderen können die Ringe dann auch noch graviert werden.
Auf besonderen Wunsch kann das Schmuckstück mit der persönlichen Faksimili-Unterschrift graviert - also von Hand signiert werden.
Und damit sie bei der Hochzeit Ihren ganzen Glanz in voller Pracht zeigen können, werden die Ringe bei dieser Gelegenheit auch aufpoliert.
Noch etwas: Fragen Sie Ihren Juwelier nach einem Ringkissen, wenn Sie kirchlich heiraten wollen.
Haben Sie schon für Ihren Partner ein passendes Hochzeitsgeschenk gefunden? Nichts eignet sich hierzu besser als ein Schmuckstück aus Gold oder Platin (s. auch nächste Seite) z.B. ein Kollier für die Braut, das im Hochzeitsstrauß zu finden ist oder eine goldene Uhr bzw. Manschettenknöpfe für den Bräutigam.

Hinweise zur Qualität:
Der Goldwarenindustrie gelingt es ständig, durch neue Fertigungsmethoden Schmuck immer dünnwandiger herzustellen. Besonders im Bereich des "Billiggoldes" 333/ wird Schmuck immer billiger mit immer kürzerer Lebensdauer gefertigt.
Hautschweiß, Staub und Kosmetika greifen die Lötstellen stark an. Eine Reparatur läßt sich nur mit teurem Aufwand oder gar nicht durchführen.

Für Sie als Verbraucher wird damit der Kauf eines Schmuckstückes nicht leichter, die gute Beratung Ihres Goldschmiedes wird Ihnen helfen, das Billige nicht zu teuer gekauft zu haben.

Hinweise zur Pflege:
Fast alle Ihre Schmuckstücke lassen sich mit einer ausgedienten Zahnbürste und handelsüblicher Seife leicht reinigen. Spezielle Steine in Ringen und Anhängern von hinten gesäubert, erhalten neuen Glanz.
Verwenden Sie keine Scheuerpulver, weder für Ihren Schmuck noch für Ihre Bestecke, Schalen und Leuchter.
Perlenketten sollten Sie vor dem Duschen abnehmen. Besonders Perlen vertragen weder Seifenlauge noch Haarspray oder andere Kosmetika.

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